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Bitcoin

Bitcoin einfach erklärt

Michael WolfMichael Wolf
· · Aktualisiert 4. Mai 2026

Elektronisches Bargeld

Der Schöpfer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto nannte Bitcoin bei seiner Einführung im Jahre 2009 ein „Peer-to-Peer Electronic Cash System". Ein elektronisches Bargeldsystem. Manche nennen es eine Kryptowährung, wobei diese Bezeichnung nicht zutrifft, da es keine Währung ist.

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Währung vs. Geld

  • Fiatwährungen sind Gelder, deren Wert hauptsächlich durch das Vertrauen und die Autorität der ausgebenden Regierung gestützt wird, nicht durch einen physischen Wert oder eine Einlösbarkeit in etwas wie Gold. Die meisten modernen Währungen, wie der Euro oder der US-Dollar, sind Beispiele für Fiatwährungen.
  • Warengeld basiert auf dem Wert eines physischen Gutes. Historische Beispiele für Warengeld sind Goldmünzen oder andere Edelmetalle, deren Wert durch ihren eigenen materiellen Wert bestimmt wird.

Bitcoin wird oft als eine Form von Warengeld betrachtet, vor allem wegen seiner begrenzten Verfügbarkeit und der Art und Weise, wie neue Bitcoin durch den Prozess des Minings erzeugt werden, der mit dem Abbau von physischen Ressourcen wie Gold vergleichbar ist.

Eine Dezentrale Blockchain

Bitcoin nutzt die Blockchain um Transaktionen dezentral aufzuzeichen und zu validieren. Die Blockchain ist ein öffentliches, verteiltes Kassenbuch, das alle Transaktionen aufzeichnet, die jemals mit Bitcoin durchgeführt wurden, was Manipulationen und Betrug im Grunde unmöglich macht.

Die Idee war, ein unabhängiges Geld zu schaffen, das ohne Zentralbanken oder einzelne Verwalter auskommt, Transaktionen direkt zwischen den Nutzern ermöglicht und dabei hohe Sicherheit und Anonymität gewährleistet.

Einige der Hauptmerkmale von Bitcoin umfassen:

  • Dezentralisierung: Keine zentrale Behörde oder Regierung kontrolliert das Bitcoin-Netzwerk. Stattdessen wird es von einem verteilten Netzwerk von Computern (den sogenannten Minern) betrieben, die Transaktionen validieren und zur Blockchain hinzufügen.
  • Begrenztes Angebot: Die Gesamtzahl der jemals produzierten Bitcoins ist auf 21 Millionen begrenzt. Diese künstliche Knappheit ist ein Schlüsselfaktor, der zu ihrem Wert beiträgt.
  • Sicherheit: Bitcoin verwendet kryptographische Methoden, um Transaktionen zu sichern und zu verifizieren. Jeder Nutzer hat einen oder mehrere private Schlüssel, die als digitaler Fingerabdruck fungieren und sicherstellen, dass nur der Besitzer Bitcoins ausgeben kann.
  • Transparenz: Obwohl Nutzer im Bitcoin-Netzwerk anonym bleiben können, sind alle Transaktionen öffentlich und dauerhaft im Blockchain-Ledger gespeichert, was eine hohe Transparenz gewährleistet.
  • Teilbarkeit: Ein Bitcoin kann in kleinere Einheiten geteilt werden, bis hinunter zu einem Hundertmillionstel eines Bitcoin, bekannt als Satoshi. Dies erleichtert Mikrotransaktionen und macht Bitcoin für eine Vielzahl von Transaktionen nutzbar.

Bitcoin wird oft als digitales Gold bezeichnet, da es ähnliche Eigenschaften wie das Edelmetall aufweist, insbesondere im Hinblick auf seine Wertspeicherfunktion und sein Potenzial als Absicherung gegen Inflation.

Die Idee von Geld

Wenn du Bitcoin noch mehr verstehen möchtest, solltest du dich Fragen, was Geld ist. Und welche Eigenschaften sollte es besitzen?

Laut Volkswirtschaftslehre muss Geld drei Funktionen erfüllen:

  • Tauschmittel
  • Recheneinheit
  • Wertspeicher

Um die Frage zu adressieren, was als adäquates Geld gelten könnte und welche grundlegenden Eigenschaften es besitzen sollte, um die drei zentralen Funktionen – als Tauschmittel, Wertspeicher und Recheneinheit – zu erfüllen, sei ein hypothetisches Szenario betrachtet.

Ein Gedankenexperiment

Stellen wir uns vor, wir befänden uns auf einer Insel mit mehr als tausend Individuen, in einer Gemeinschaft, in der nicht jeder jeden kennt und demzufolge auch nicht uneingeschränktes Vertrauen herrscht. In einem solchen Kontext erhebt sich die Frage, welche Form von Wert einem Händler angeboten werden könnte, der beabsichtigt, sein Fleisch auf dem Marktplatz zu veräußern.

Angenommen, man würde Sand als Zahlungsmittel anbieten, wäre es naheliegend, dass der Händler dieses Angebot ablehnt, da Sand in großer Menge vorhanden und somit nicht rar genug ist. Ein Hinkelstein wiederum würde vermutlich aufgrund seiner schweren Transportierbarkeit abgelehnt werden. Silber könnte vom Händler zurückgewiesen werden, da die Authentizität des Materials nicht ohne weiteres überprüfbar ist. Blätter würden wahrscheinlich aufgrund ihrer mangelnden Haltbarkeit als ungeeignet betrachtet werden, da sie nicht langfristig als Tauschmittel dienen können. Ein Baumstamm könnte als zu unhandlich und schlecht teilbar für flexible Tauschgeschäfte angesehen werden. Schließlich könnte eine Geige, außer sie wäre ein erkennbar wertvolles Exemplar von Stradivari, aufgrund ihrer fehlenden Austauschbarkeit als generisches Zahlungsmittel abgelehnt werden.

Aus dieser Überlegung heraus lassen sich die sechs fundamentalen Eigenschaften von Geld ableiten:

  1. Seltenheit: Geld muss in ausreichend limitierter Menge vorhanden sein, um seinen Wert zu bewahren.
  2. Transportabilität: Geld muss leicht zu transportieren sein, um im täglichen Handel praktikabel zu sein.
  3. Überprüfbarkeit: Die Echtheit und der Wert von Geld müssen effizient und zuverlässig feststellbar sein.
  4. Haltbarkeit: Geld muss physisch beständig sein, um über die Zeit als Wertspeicher zu dienen.
  5. Teilbarkeit: Geld muss in kleinere Einheiten teilbar sein, um Transaktionen verschiedener Größenordnungen zu ermöglichen.
  6. Austauschbarkeit: Einheiten des Geldes müssen untereinander austauschbar sein, sodass jede Einheit denselben Wert hat.

Mit diesem Werkzeug kannst du nun gutes von schlechtem Geld unterscheiden! Du kannst Fiatwährungen als schlechtes Geld auf Grund ihres nicht begrenzten Angebots entlarven. Auch kannst du den oft genutzten Vergleich von Bitcoin mit einer Tulpenblase entkräften, da Tulpen kaum eine der Eigenschaften aufweisen.

Von Kaurimuscheln zum Petrodollar

Über tausende Jahre war die Kaurimuschel das beliebteste und meistgenutzte Tauschmittel, um mit Waren zu handeln.

Kauri-Muscheln hatten damals eine gewisse (1)SELTENHEIT, da man noch nicht die Technologie hatte, sie wie heute in Massen zu ernten. Auf Grund ihres geringen Gewichts waren sie sehr (2)TRANSPORTABEL. Auch das fälschen einer Kauri-Muschel war zum damaligen Zeitpunkt nicht möglich, somit war die (3)ÜBERPRÜFBARKEIT ihrer Echtheit gewährleistet. Außerdem erwies sich ihre (4)HALTBARKEIT als erstaunlich hoch. Ein geringes Problem war auch die (5)TEILBARKEIT, denn wegen des geringen Wertes waren sie als Kleingeld gut geeignet. Größere Mengen wurden einfach auf Bastfäden gezogen und als Geldschnüre gehandelt. Der Marktwert der Kaurischnecke beruhte auf gegenseitiger Übereinkunft und war unabhängig von ihrer Größe – jede Kaurischnecke hatte den gleichen Geldwert und war dadurch (6)AUSTAUSCHBAR.

Wegen ihrer Eigenschaften waren früher über Jahrtausende Kauri-Muscheln das beliebteste Geld und Menschen konnten frei damit handeln. Doch aufgrund der sich entwickelnden Schifffahrts und Weichtierernte-Technologie wurde der Markt im 17. Jahrhundert mit Muscheln überschwemmt und die Kauri-Muschel verlor ihre Knappheit.

Daraufhin kam Gold auf.

Aber es war zu schwer zum Tragen und nicht sehr gut teilbar, also gab die Bank den Menschen Papier (Auch Fiatgeld genannt, “fiat” lateinisch: “Es werde” oder “Aus dem Nichts“) und schrieb darauf, dass sie es jederzeit in Gold eintauschen können.

Der Dollar war geboren.

Die Banken und Staaten wurden gierig und gaben mehr Papier aus, als sie in Gold hatten. Dabei entstand das Orakel-Problem. Man kann orakeln wie viel Gold tatsächlich im Tresor ist. Am Ende benutzten sie nur noch Papier und das Gold war plötzlich egal.

US-Dollar-Note-Gold Was ist Geld?
Alte US-Dollar-Note

Aber wie kauft man Sachen von anderen Ländern mit wertlosem Papier das mit nichts hinterlegt ist? Blind vertrauen?

Heutige US-Dollar Note

Die USA hatten die großartige Idee, ihr Papier für andere Länder interessant zu machen, indem sie mit Saudi Arabien einen Deal aushandelten. Alle Länder der Welt durften das Öl aus Saudi Arabien nur noch mit Papier aus USA kaufen und so entstand eine Nachfrage. Das funktioniert natürlich nur, solange sich alle daran halten und man ernst genommen wird. (Studien haben bewiesen, dass Flugzeugträger dabei den höchsten Wirkungsgrad haben🤪)

Die Geburt des Petrodollar.

Saudi Arabien wurde im Gegenzug mit Waffen versorgt (was auch sonst). Da Russland und China aber nicht unbedingt Öl mit Dollar einkaufen wollen und auch auf andere Ölvorkommen zurückgreifen können, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten.

Fiat nutzt derzeit den Konsensmechanismus Proof of Force (nicht zu verwechseln mit dem Proof of Work Mechanismus von Bitcoin)

Warum gibt es also Kriege?

Die Kriege werden um das Fiat-Währungsmonopol geführt und auch gleichzeitig damit finanziert. Die USA braucht diesen Krieg, um die Stärke des Petrodollar aufrecht zu erhalten. Sind den Regierungen die Steuern dafür nicht genug, wird einfach die Geldmenge erhöht. Beim Verbraucher macht sich das in Form von Inflation und der damit schwindenden Kaufkraft ihres Geldes bemerkbar und der Cantillon-Effekt führt dazu, dass kaum und verspätet was von der Geldausweitung beim Verbraucher ankommt.

Seit Jahrhunderten finanzieren Machthaber ihre Kriege durch die Ausweitung der Geldmenge.

Bereits Römische Kaiser nutzten die Geldmengenausweitung durch das strecken der Silbermünzen z. B. mit Kupfer, um ihre Kriege zu finanzieren.

Deswegen ist Bitcoin auch der große Game-Changer, denn wir haben damit jederzeit die Möglichkeit aus dem Fiatgeld auszusteigen und auf ein alternatives Geldsystem umzusatteln, das unabhängig von Staaten und Banken existiert und eine feste Menge von maximal 21 Millionen Bitcoin besitzt. Ein Community-Projekt von ganz vielen Menschen die auf der ganzen Welt verteilt sind und sich wünschen, dass du dein Geschäft in Zukunft alleine machst. Auf dem Klo funktioniert das doch auch, warum nicht auch beim Geld, also worauf wartest du noch? 😉

Wieso Bitcoin und nicht Krypto?

Menschen werden (wenn Sie nicht vom Staat zu etwas anderem gezwungen werden) in der besten Währung sparen. Das heißt ein Altcoin muss grundlegend besser sein. In einer Open-Source-Welt, wie wäre sowas möglich? Es ist so, als würde man denken, es sei möglich, dass ein besseres Betriebssystem existieren kann, als das dominierende Open-Source-System von heute (GNU Linux). Der Open-Source-Anführer wird einfach immer besser. Alle neuen Ideen werden absorbiert.

Dezentralität

Was ist Dezentralität und warum macht es Bitcoin dadurch so besonders?

Während herkömmliche Transaktionen von einer zentralen Stelle, z.B. einer Bank bestätigt und in einem Buch eingetragen werden müssen, ist dies bei Bitcoin nicht der Fall. Die Blockchain von Bitcoin ist eine Art Bestandsbuch mit allen Transaktionen die je auf der Bitcoin-Blockchain stattgefunden haben und damit wir keiner zentralen Stelle diese Einträge anvertrauen müssen, werden diese Einträge vereinfacht gesagt von allen in der Community gemeinsam in einem offen einsehbaren Buch eingetragen und abgeglichen. Wenn einer dabei betrügt, fällt das sofort auf. Da dadurch kein Vertrauen notwendig ist, da alles einsehbar ist, sagt man Bitcoin auch die Eigenschaft von Trustless nach. Und natürlich sind das keine Menschen die die Eintragungen machen, es sind Rechenzentren, die über die ganze Welt verteilt sind.

Doch Bitcoin hat noch mehr zu bieten. Wie wir bereits erfahren haben, darf gesundes hartes Geld nicht aus dem nichts erschaffen werden und die Menge darf nicht manipulierbar sein. Genau da hat Bitcoin zwei weitere faszinierende Eigenschaften:

1. Bitcoin ist begrenzt auf 21 Millionen.

Doch wie lässt sich dies in einem dezentralen System verwirklichen, bei dem keine zentrale Stelle dies überprüft? Hier kommt die zweite Eigenschaft ins Spiel.

2. Bitcoin ist Zeit & Energie

Da im digitalen Raum alles unendlich ist und alles kopiert werden kann, ohne dass wir im Nachhinein wissen, was das Original war, hat sich der Erfinder etwas besonderes überlegt. Er hat durch den Proof of Work Konsens Mechanismus eine Brücke zwischen digitaler und realer Welt gebaut, indem er Bitcoin mit Zeit und Energie in der realen Welt verknüpft hat. Man sagt unter religiös angehauchten Bitcoinern auch scherzhaft:

„Die Verschmelzung von Himmel und Erde“

Doch wie hat er das gemacht?

Um einen Verknüpfungspunkt zur realen Welt herzustellen, gibt es das Mining. Dort beweisen die Miner durch das Suchen eines passenden Blocks über einen Zeitraum von immer circa 10 Minuten, dass sie Arbeit bzw. Energie investiert haben.

Da alles außer Energie und Zeit auf unserem Planeten inflationieren kann, ist dies die einzige Möglichkeit, 100%ige Sicherheit in einem dezentralen, digitalen System zu erzeugen.

Die Erfindung von absoluter Knappheit

Während nichtmal Gold absolut begrenzt ist, da zum Beispiel Elon Musk morgen vielleicht auf einem anderen Planeten eine Goldader entdecken könnte, können wir bei Bitcoin mit Gewissheit sagen, dass es davon nur 21 Millionen gibt.

Dieses Versprechen von 21 Millionen ist deshalb so wertvoll, weil es genau das Gegenteil von unserem aktuellen Fiatgeld ist. Erinnerst du dich an den Zaubertrick, der den Leuten das Geld durch Inflation (Vermehrung der Währung + Umlaufgeschwindigkeit) aus der Tasche zieht? Bei Bitcoin ist das nicht möglich.

Bitcoin ist begrenzt auf 21 Millionen und nicht wie Fiat basierend auf Schulden, sondern auf Zeit und Energie. Damit ist Bitcoin digitales Eigentum und keine digitale Währung – so wie Goldmünzen keine Währung sondern Eigentum ist. Es gibt keine Schulden durch den Besitz von Gold, während Fiat kein Eigentum, sondern eine Währung ist, die auf Schulden basiert. Also z.B. beim US-Dollar beruht es auf dem Versprechen, dass die USA ihre Schulden zurückzahlt und wie wir weiter oben bereits festgestellt haben, nehmen sie es mit dem zurückzahlen ihrer Schulden nicht so ernst. Das heißt, wenn ich dir heute einen Bitcoin geben würde, hättest du auch in hundert Jahren noch das Versprechen, dass du einen Bitcoin von insgesamt 21 Millionen besitzt, sofern du ihn nicht verkauft oder deinen Seed verloren hast.

Warum ist Bitcoin ein besserer Wertspeicher als Staatsschulden?

Anhand der sechs Grundlagen, die Geld definieren, sehen wir, dass Bitcoin fünf große Vorteile gegenüber Staatsschulden bietet.

Fidelity hat eine Tabelle mit (+/-) erstellt, die Gold vs. Bitcoin vs. Fiat vergleicht
  1. Feste Versorgung. (sehr knapp) Dies bedeutet, dass das Angebot begrenzt ist und es zu einem Vermögensspeicher macht (im Gegensatz zum alten Geldsystem, in dem Geld leicht zu schaffen ist).
  2. Vorhersehbare Ausgabe. (sehr langlebig) Dies bedeutet, dass die Geldmenge durch den Kodex vorbestimmt ist (im Gegensatz zum alten Geldsystem, bei dem die Geldmenge auf menschlicher Voreingenommenheit/Meinung/Intervention basiert).
  3. Nachweisbare Transparenz. (hoch überprüfbar) Dies bedeutet, dass kein Vertrauen erforderlich ist, da das offene Bestandsbuch öffentlich ist. Wir können alles sehen und es kann von allen geprüft und verifiziert werden (im Gegensatz zum alten Geldsystem, bei dem Transaktionen und Geldmenge nicht immer bekannt sind).
  4. Nativ digital. (hochgradig fungibel, tragbar und teilbar) Dies bedeutet, dass jede Bitcoin-Einheit identisch ist und in so kleinen Schritten wie nötig weltweit versendet werden kann.
  5. Nicht konfiszierbar. Eines der Merkmale von Bitcoin ist die Fähigkeit, den Vermögenswert mithilfe eines Signaturgeräts, das „informell als Hardware-Wallet bezeichnet wird“ (z. B. ColdCard, Ledger, Trezor usw.), selbst zu verwahren. So hat jeder die Möglichkeit, Vermögen in einem Tresor aufzubewahren, der nicht konfisziert werden kann. Wenn man den Seed Phrase zu seinen Private Keys im Kopf hat, gibt es keine Möglichkeit außer physische Gewalt anzuwenden, um an deine Bitcoin ranzukommen. Deshalb ist auch die anonyme Anwendung von Bitcoin wichtig, damit gar keiner erst auf dumme Gedanken kommt.

Gold behält seinen Wert im Laufe der Zeit, verliert ihn aber durch den Raum. (Stell dir vor, du möchtest kostenlos Gold um die Welt transportieren)

Fiat behält seinen Wert über den Raum hinweg, verliert ihn jedoch im Laufe der Zeit. (Stell dir vor, du möchtest Vermögen 100 Jahre lang in bar sparen)

bitcoin

Bitcoin behält seinen Wert über Raum und Zeit.

Der Paradigmenwechsel zu einem höheren Bewusstsein

Viele Menschen glauben die Welt retten zu müssen, obwohl sie dabei nur ihren eigenen inneren Unfrieden auf die Welt projizieren.

Erst wer bei sich im Frieden ist, trägt wirklich Frieden in die Welt. Es ist wie im Flugzeug wo man zuerst sich selbst die Sauerstoff Maske aufsetzen soll, bevor man anderen helfen soll.

Nehmen wir als Beispiel die Jugendlichen der Fridays for Future-Bewegung. Sie glauben die Welt retten zu müssen und laufen blind einer Ideologie nach, aber sind nicht in der Lage, sich mit den Sorgen und Problemen ihrer eigenen Eltern auseinanderzusetzen. Die werden dann einfach als Spinner, Schwurbler oder Verschwörungstheoretiker bezeichnet.

Doch wie schaffen wir es, den Frieden bei uns selbst zu finden, in einer Welt die so schnelllebig ist?

Die Zeitpräferenz

Das aktuelle Fiat-System hält Menschen im Hamsterrad gefangen, sie leben von einem Tag in den anderen und sorgen sich nur darum, die Rechnungen bezahlen zu können. Sie haben keine Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, ein bewussteres Leben zu führen oder sich zu fragen; „Wie möchte ich eigentlich leben?". Ohne es zu merken, wird ihnen durch die Geldentwertung (Inflation) ihre wertvolle Zeit und Energie gestohlen. Es erinnert einen an die grauen Herren aus dem Buch „Momo". Auch die Menschen im Buch bekommen nicht mit, dass sie von den grauen Herren um ihre Zeit beraubt werden. Gott sei Dank ist Momo da und kann die Menschen vor den grauen Herren retten. Doch wer rettet uns?

Bitcoin gibt Menschen ihre Zeit & Energie zurück.

Dadurch dass ein Bitcoin immer ein Bitcoin von 21 Millionen ist, schult es den Eigentümer zum tatsächlichen Sparen, zum langfristigen Denken und so ändert sich auch seine Zeitpräferenz. Er kann Zeit und Energie aufbewahren und später nutzen. Der Preis ist zwar in Euro gesehen derzeit noch volatil. Das kommt unter anderem daher, dass Großinvestoren ihre Bitcoin verkaufen um den Preis zu drücken um ihn dann, wenn die verunsicherten Klein-Anleger ihre Bitcoin günstig verkaufen, ihn wieder einzukaufen. Dieses Spielchen wird sich noch so lange wiederholen, bis alle verstanden haben, dass Bitcoin nicht zum spekulieren da ist, sondern uns als ein neues Geldsystem nutzen kann.

Ein Geldsystem, das von niemandem kontrolliert wird und als offenes Gemeinschaftsprojekt entwickelt wird. Dazu verbannt es Staaten und Banken aus der Geldpolitik und schenkt jedem einzelnen die Möglichkeit, seine eigene Bank zu sein.

Vom Store of Value zum offiziellen Zahlungssystem

Die Transaktionsgebühren auf der Bitcoin-Blockchain sind relativ hoch, da jede Transaktion von allen Rechenzentren weltweit bestätigt werden, deshalb war Bitcoin bis vor kurzem nicht wirklich geeignet als Zahlungsmittel im täglichen Gebrauch, sondern diente eher als Wertspeicher (Store of Value) für größere Beträge.

Doch seit es Lightning gibt, wurde auch das gelöst. Das Lightning-Network ist eine Layer 2 Lösung für Bitcoin und bietet globale, (praktisch) kostenlose, sofortige Off-Chain-Zahlungen, für deren Teilnahme nur eine Smartphone-Wallet-App erforderlich ist und die weder einen Proof-of-Work-Konsens noch Mining erfordern. Während auf der Bitcoin Blockchain jede Transaktion von allen Minern bestätigt wird, werden im Lightning Netzwerk Transaktionen nur zwischen den beiden Handelspartnern bestätigt. Es handelt sich dabei um ganz viele Mikrotransaktionen, die Off-Chain abgewickelt werden und als Gesamt-Summe in der Bitcoin-Blockchain ihren Eintrag finden. Da es das Vertrauen zwischen beiden Handelspartnern braucht, ist es besser, größere Summen auf der nativen Blockchain zu machen, doch für den täglichen Einkauf ist damit schon ausgeholfen. Herkömmliche Zahlungsdienstleister wie Visa oder Mastercard kommen dadurch enorm in Bedrängnis, da ihre Gebühren derzeit bei 3% liegen und mit Lightning nicht mithalten können.

21 Millionen, gemacht für die Unendlichkeit

Dafür müsste es doch mindestens einen Nobelpreis für den Erfinder geben, nicht wahr? Wo ist der eigentlich?

Vom Erfinder fehlt seit 2011 leider jegliche Spur. Sein letzter Satz war:

Ich wende mich nun anderen Dingen zu

Satoshi Nakamoto

Das originale Whitepaper von Satoshi Nakamoto.


Gegenargumente

Und jetzt mal umgekehrt, was sind die besten Gründe gegen das Bitcoin-Geldsystem?

Das Bitcoin-Geldsystem hat viele Vorteile gegenüber dem aktuellen Fiat-System; Es gibt jedoch auch einige berechtigte Bedenken. Die Argumente haben wir hier kurz zusammengefasst:

1. Ist Bitcoin eine Blase?

Es ist verständlich, dass viele Menschen jede neue Form von Geld als Blase betrachten. Der Wert eines Vermögenswerts wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Anders als bei fast jedem anderen Vermögenswert: Das Angebot von Bitcoin ist festgelegt (es wird nur jeweils 21 Millionen Bitcoin geben); Die Nachfrage wächst exponentiell.

Dies schafft ein exponentielles Wertwachstum – und Menschen haben eine schlechte Intuition für exponentielles Wachstum.

Beispiel:

Wie oft muss man ein Blatt Papier in der Mitte falten, damit die resultierende Dicke den Gipfel des Mount Everest erreicht? Die Antwort ist überraschend: 28 Mal. Willkommen in der Welt der Exponentiale!

Daher sollten Sie logarithmische Diagramme verwenden, um den Preis von Bitcoin zu betrachten, und nicht lineare. Hier können wir den Preis von Bitcoin viel besser verstehen. Der Preis von Bitcoin sieht viel weniger wie eine Blase aus, sondern eher wie die stetige Wertsteigerung aufgrund der zunehmenden Akzeptanz.

Könnte die Nachfrage aufhören zu wachsen? Möglich – aber angesichts der weltweit hohen Inflation und der Notwendigkeit der Länder, weiterhin Geld zu drucken, um die Schuldenkrise zu lösen, scheint eine Verlangsamung der Nachfrage unwahrscheinlich. Bisher steigt die Anzahl der einzelnen Nutzer, die Bitcoin besitzen, weiter an, während die Anzahl der Coins pro Benutzer weiter sinkt.

2. Hat Bitcoin einen inneren Wert?

Erstens, was ist Wert? Wert ist definiert als der monetäre, materielle oder geschätzte Wert eines Vermögens, einer Ware oder einer Dienstleistung. Bitcoin hat möglicherweise keinen materiellen Wert, aber es hat einen monetären und geschätzten Wert als bestes Wertauf­bewahrungsmittel. In einer Welt negativer Realzinsen in Industrie­ländern und Schwellenländern, die eine zwei- dreistellige Inflation erleben, finden Anleger einen immer größeren Wert in der Verwendung von Bitcoin als Wertauf­bewahrungsmittel.

3. Verschwendet Bitcoin Energie?

Eines der Hauptmerkmale, das „hartes Geld“ wertvoll macht, ist seine Knappheit (die Menge an Energie, die benötigt wird, um das Geld zu schaffen). Der Wert wird aus dem Proof of Work abgeleitet und der Proof of Work ist der Schlüssel zu dem, was ihm Wert verleiht. Das Bitcoin-Netzwerk verbraucht derzeit so viel Strom wie ein kleines Land.

Bitcoin ist also ein Energiefresser?

Nicht mehr als andere zivilisatorische Errungenschaften. Es heißt, je weiter eine Zivilisation fortgeschritten ist, je mehr Energie verbraucht sie auch. Wir könnten genau so gut auch sagen, wir entwickeln uns zurück und hören auf, Waschmaschinen zu nutzen, da deren Energieverbrauch auch enorm hoch ist. Wollen wir das?

Ja Bitcoin verbraucht sehr viel Strom, doch Miner sind daran interessiert, so günstig wie möglich an Energie zu kommen und die Günstigsten sind nun mal nicht fossile Brennstoffe sondern erneuerbare Energien. Zum Beispiel kostenlose Energiequellen (z. B. Wasserkraft, Geothermie), abgelegene Energie (Sonne oder Wind an abgelegenen Orten) oder verschwendete Energie (Verbrennung von Abgasen mittels einer Gasfackel).

Darüber hinaus produzieren Windräder oft einen Überschuss an Energie, der die Effizienz verringert und erneuerbare Energien unattraktiv macht. Bitcoin löst das Problem, da die überschüssige Energie in Mining gesteckt werden kann um damit Bitcoin zu schürfen, die man dann wiederrum z.B. in weitere Windräder investieren kann.

Tatsächlich verwendet Bitcoin heute einen höheren Prozentsatz an erneuerbarer Energie als fast jede andere Branche und hat einen höheren Mix an erneuerbaren Energien als alle großen Länder.

https://bitcoinmagazine.com/business/bitcoin-energy-use-compare-industry

4. Ist Bitcoin zu volatil?

Ja und nein. Es gibt Bitcoin Whales, die viele Bitcoin auf den Markt werfen um Kleinanleger oder Spekulanten zu verunsichern, um dann günstiger wieder einzukaufen, doch langfristig gesehen werden diese Schwankungen weniger. Ein weiterer Faktor für die Volatilität die wir erkennen können, wenn wir auf den Bitcoin/Euro-Preis schauen, kommt durch die EZB und FED zustande. Sie betreffen genau genommen nicht Bitcoin sondern den Euro. Immer wieder fluten sie den Markt mit Geld und entwerten damit ihre Währung, während sie im nächsten Moment den Leitzins anheben und für kurze Zeit den Preis ihrer Währung wieder anheben. Diese Auf und Abwertung ist es, die wir in der Gegenüberstellung von Euro und Bitcoin sehen. Bitcoin ist sozusagen die Ruhe, die uns den Sturm erkennen lässt.

5. Wird Bitcoin verboten?

Die Bitcoin-Technologie basiert auf Verschlüsselung, daher kann sie nur durch rechtliche Schritte verboten werden, wegen der Dezentralität von Bitcoin, wäre das so als ob man das Internet verbieten wollen würde. Das Problem ist auch, dass es mit zunehmender Akzeptanz von Bitcoin immer schwieriger wird, es zu verbieten. Heute haben mehrere börsennotierte Unternehmen Bitcoin in ihren Bilanzen (MicroStrategy und Square). Etablierte Banken (Goldman Sachs, JP Morgan usw.) bieten es ihren Kunden an. Fidelity kündigte an, dass es Kunden erlauben wird, es zu US-Rentenplänen hinzuzufügen und namhafte Investoren wie Cathie Woods, Paul Tudor Jones, Stanley Druckenmiller und Ray Dalio haben öffentlich erklärt, dass sie Bitcoin besitzen. Für große Kapitalmärkte wie die USA, die EU oder Japan wäre es ziemlich schwierig, ihr Eigentum zu verbieten. Nicht einmal China hat den Besitz von Bitcoin (Wertauf­­bewahrungsmittel) verboten, sondern seine Transaktion.

6. Kann Bitcoin gehackt werden?

Nein, Bitcoin funktioniert nicht so wie herkömmliche Internet-Angebote, es gibt keinen zentralen Server, den man angreifen kann. Jeder kann das Bitcoin-Programm herunterladen und als sog. „Node" laufen lassen, zehntausende Menschen verteilt um die ganze Welt tun das, die müsste man alle „hacken". Der Code von Bitcoin ist öffentlich einsehbar („open source") , und viele Augen schauen drauf. Updates erfolgen nur sehr selten und nur nach eingehender Prüfung vieler Entwickler, und selbst wenn bösartiger Code sich einschleichen würde, könnte man es rückspielen.

Ferner gibt es ja das sog. „Mining" beim Bitcoin, was jeder betreiben kann, der günstig an Strom kommt, um Bitcoin zu verdienen. Es stimmt, dass es theoretisch hier die sog. „51%-Attacke" gibt. Das erfordert aber irrsinnig viel Aufwand und Kosten, eben mehr als die Hälfte der bestehenden Rechenpower des Netzwerks. Man sollte das auch in Relation setzen in dem Sinne, dass alles andere verwundbar ist durch eine „1%-Attacke", überspitzt ausgedrückt.

7. Ist Bitcoin von der NSA?

Nein, das Paper von 1996, auf das oft verwiesen wird, beschreibt ein *zentralisiertes* elektronisches Geldsystem, so etwas gibt es schon seit den 1980ern, und es war daher schon damals nichts besonderes. Das besondere an Bitcoin ist eben, dass er *dezentral* ist, etwas, was lange Zeit unmöglich schien.

Es ist wahr, dass Bitcoin bestimmte kryptographische Algorithmen (das sind zunächst einfach nur „mathematische Rezepte") benutzt, die von der NSA mitentwickelt wurden (wie etwa der sogenannte Hash-Algorithmus SHA-256 zur Errechnung einer bestimmten Art von Prüfsummen). Das ist deswegen so, weil Kryptographie lange Zeit eine Domäne des Militärs und der Staatssicherheit war.

(Es war irrsinniger weise sogar verboten, manche solcher Algorithmen aus den US zu exportieren, sie wurden tatsächlich als Munition deklariert. Nicht nur erscheint dies gerade aus heutiger Sicht kurios, es verstößt auch gegen das sog. Kerckhoffs’sche Prinzip, denn Algorithmen müssen sicher sein aufgrund ihrer inhärenten Mathematik, und nicht aus dem Versuch heraus, sie geheim zu halten.)

Inzwischen und seit mehr als 20 Jahren ist die Forschung im Bereich Kryptographie aber komplett öffentlich, z.B. SHA-256 findet man ebenso auf Github, und auch hier schauen unzählig viele Augen drauf. Eine „Backdoor" in diesem Fall würde eine Art Abkürzung bedeuten, die noch niemand gefunden hat, für die Berechnung von Prüfsummen. Es war jedoch schon damals nicht unbedingt im Interesse der NSA, dass eine solche existiert, da diese ja auch der Gegner finden könnte. Im Fall von Bitcoin ist es ironischerweise geradezu so, dass die reine Existenz von Bitcoin auch zum Nachweis der Robustheit von SHA-256 beiträgt: All die Miner würden sie nur allzu gerne einsetzen, um schneller und leichter an Coins zu kommen. Der „Honeypot", also die potenzielle Belohnung ist ja irrsinnig groß, und das ist in all den Jahren nicht passiert.

Kryptographie, die in Bitcoin benutzt wird, wird zudem auch in vielen anderen Infrastrukturen im Internet eingesetzt (SSL, TLS, IPsec, SSH, PGP,…), auf die ihr euch täglich wissentlich oder unwissentlich verlasst, etwa beim Online-Banking oder auch nur bei jeglichem Aufrufen einer Website, die ein Schloß-Symbol hat. Schwächen oder „Backdoors" würden sehr schnell daher auch anderswo auffallen, und man hätte Zeit, darauf zu reagieren.

8. Kann Bitcoin für illegale Aktivitäten verwendet werden?

Die öffentlich nachvollziehbare Natur aller Bitcoin-Transaktionen macht Bitcoin auch zu einer äußerst schlechten Möglichkeit, Geld zu waschen. Tatsächlich ist der Anteil der illegalen Aktivitäten an den Gesamttransaktionen von 0,63 % im Jahr 2020 auf 0,15 % im Jahr 2021 gesunken, was nach wie vor weit unter dem von nicht rückverfolgbarem Bargeld liegt. Die Behauptung, dass Bitcoin kriminelle Aktivitäten erleichtert, weist eher auf eines seiner Wertversprechen hin: Zensurwiderstand. In einer offenen Welt kann man Bitcoin nicht wirklich verbieten, sondern man kann sich nur selbst aus dem Bitcoin-Netzwerk verbannen.

https://medium.com/coinmonks/arms-drugs-and-bitcoin-how-much-illegal-activity-is-financed-637202b25b87

Fazit

Im Laufe der Geschichte hat die Gesellschaft mit verschiedenen Formen von Geldsystemen experimentiert:

  • „Hartes Geld“
  • „Währung basierend auf hartem Geld“
  • „Währung basierend auf Schulden“.

Im Laufe der Zeit scheinen Länder immer schneller Schulden auszugeben, als sie „hartes Geld“ anhäufen. Unweigerlich werten sie ihre Währung ab, um die Schulden abzuzahlen. Anleger versuchen, die Kaufkraft ihres Vermögens zu erhalten und suchen nach einem neuen Wertaufbewahrungsmittel in der besten verfügbaren Währung. Leider haben heute über 1,7 Milliarden Menschen (21 % der Weltbevölkerung) kein Bankkonto. 1,2 Milliarden Menschen (16 %) leben in Ländern mit zwei- oder dreistelliger Inflation. Wie speichern diese Leute den wenigen Wert, den sie haben? Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit bietet die technologische Entdeckung von Bitcoin jedem die Möglichkeit, Vermögen in der knappsten, dauerhaftesten, überprüfbarsten, fungibelsten, tragbarsten und teilbarsten Form von Eigentum zu speichern.

Heute ist Bitcoin immer noch ein winziger Bruchteil der globalen Finanzanlagen – welchen Wert wird es haben, wenn die Akzeptanz weiter steigt? Kann Bitcoin eine Hoffnung auf eine finanziell inklusivere Welt sein? Ein Rettungsfloß für diejenigen, die ihren Reichtum bewahren wollen, und die Grundlage für ein neues Geldsystem?

In einer Welt großer Unsicherheit ist Diversifikation der Schlüssel wäre es also nicht weniger riskant, Bitcoin zu besitzen, als keinen zu besitzen?

Häufige Fragen

Was ist Bitcoin in einfachen Worten?

Bitcoin ist digitales Geld, das ohne Bank oder Staat funktioniert. Es lebt auf einem weltweiten, offenen Netzwerk, dessen Regeln niemand einseitig ändern kann – und von dem es nur 21 Millionen Stück geben wird.

Ist Bitcoin sicher?

Das Bitcoin-Netzwerk selbst gilt als extrem sicher und wurde seit 2009 nie gehackt. Das größte Risiko liegt beim Nutzer: Wer seine Wallet und Seed-Phrase nicht richtig sichert, kann den Zugriff verlieren.

Wie fange ich mit Bitcoin an?

Verstehe zuerst die Grundlagen, richte dann eine eigene Wallet ein und kaufe einen kleinen Betrag zum Üben. Eine persönliche Begleitung bieten unsere Workshops.

Michael Wolf

Michael Wolf

Berater für Informationssicherheit · Bitcoinlighthouse

Seit 2021 helfe ich Menschen dabei, sich durch Open-Source-Lösungen wie Bitcoin, Linux und GrapheneOS unabhängiger zu machen und digitale Sicherheit sowie Souveränität zu erlangen.

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