Bitcoin bei McDonalds

Bitcoin bei McDonalds

Michael WolfMichael Wolf·

EU beschließt Non-Custodial Wallets zu verbieten

Während die EU beschließt, Non-Custodial Wallets zu verbieten und sich damit und mit ihren Waffenlieferungen in den Osten wieder in die Steinzeit katapultieren möchte, ist die USA im vollen Gange, das Bitcoin Lightning-Network flächendeckend in die Geschäfte zu integrieren.

CashApp & Shopify

Unter anderem verkündete kürzlich der mobile Zahlungsdienst CashApp, jetzt auch Zahlungen über das Lightning Network zu akzeptieren. Doch eine noch größere Ankündigung machte der CEO des Zahlungsabwicklers Strike, Jack Mallers, auf der Bitcoin 2022 Konferenz, als er versprach, Bitcoin Lightning Network für Shopify-Händler zugänglich zu machen. Damit wäre es für alle Shop’s die Shopify für ihre Kartenzahlungen nutzen, möglich, mit Bitcoin zu zahlen. Dazu würden auch Größen wie Walmart und McDonald’s zählen.

Du möchtest mehr über das Lightning-Network erfahren?

Was bedeutet das für Bitcoin-Nutzer?

Der Einsatz des Lightning Networks bei globalen Händlerketten zeigt: Bitcoin ist längst kein reines Spekulationsobjekt mehr. Mit dem Lightning Network können Transaktionen in Sekundenbruchteilen und für Bruchteile eines Cents abgewickelt werden – deutlich schneller und günstiger als klassische Kartenzahlungen. Für den Endverbraucher bedeutet das: mit Bitcoin einkaufen ist nicht mehr komplizierter als mit der Kreditkarte zu bezahlen.

Während die EU mit bürokratischen Regulierungen wie dem geplanten Verbot von Non-Custodial Wallets ihre Bürger von finanzieller Selbstbestimmung fernzuhalten versucht, zeigt die Entwicklung in den USA, wohin die Reise geht. CashApp, Strike und Shopify haben bewiesen, dass das Lightning Network im Alltag funktioniert – schnell, günstig und grenzenlos.

Wer heute noch zweifelt, ob Bitcoin als Zahlungsmittel taugt, sollte sich die wichtigsten Bitcoin-Grundlagen für Einsteiger anschauen und verstehen, wie das Protokoll langfristig die Art verändert, wie wir Geld verwenden.

Bitcoin als Zahlungsmittel: Der aktuelle Stand

Das Lightning Network wächst stetig weiter. Immer mehr Wallets, Dienste und Händler akzeptieren Satoshi direkt. Apps wie Phoenix Wallet oder Alby Hub machen den Einstieg in das Lightning-Ökosystem so einfach wie nie. Gleichzeitig bleibt die EU-Regulierungsstrategie ein Gegengewicht: Wer Non-Custodial Wallets einschränkt, erschwert genau die Form der Nutzung, die Bitcoin von Bankkonten unterscheidet – die selbstverwahrte, zensurresistente Zahlung ohne Mittelmann.

Der Kontrast zwischen Regulierungsansätzen und technologischer Entwicklung zeigt sich nirgends deutlicher als beim Thema Zahlungsmittel. Während Brüssel Bürger als Risiko behandelt, baut die restliche Welt Infrastruktur. Das Lightning Network bietet Transaktionsgebühren von wenigen Satoshi – günstiger als Visa, schneller als eine Banküberweisung, ohne Zwischeninstanz. Transaktionen werden in Sekundenbruchteilen final und können weder rückgebucht noch eingefroren werden.

Wer Bitcoin als Zahlungsmittel im Alltag erleben will, findet in unserem Artikel Mit Bitcoin einkaufen eine praktische Übersicht – von Online-Shops über Restaurants bis hin zu Dienstleistern, die Bitcoin heute schon akzeptieren.

Michael Wolf
Michael Wolf

Berater für Informationssicherheit · Bitcoinlighthouse

Seit 2021 helfe ich Menschen dabei, sich durch Open-Source-Lösungen wie Bitcoin, Linux und GrapheneOS unabhängiger zu machen und digitale Sicherheit sowie Souveränität zu erlangen.

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