Die Optionen in Burger Town – Was steckt wirklich dahinter?
Stell dir vor, du lebst in Burger Town. Hier lieben alle Hamburger – das ist quasi Gesetz. Zwei große Ketten bestimmen das Bild: McDoGood’s und Burger Prince. Die meisten sind damit zufrieden, schließlich bekommt man überall zuverlässig seinen Burger, und ein bisschen Auswahl gibt’s ja auch.
Nur wenige fragen sich, warum es eigentlich nur diese beiden gibt. Wer aber genauer hinschaut, nachfragt und nachforscht, entdeckt schnell, dass er nicht allein ist. Es gibt eine ganze Reihe kritischer Köpfe in Burger Town – sie sind nur schlecht vernetzt und laufen sich selten über den Weg.
Manche dieser Fragenden stoßen irgendwann auf ein drittes Restaurant: Layers. Das ist allerdings gut versteckt – irgendwo in einem schwer auffindbaren Parkhaus. Layers bietet ebenfalls zuverlässige Burger, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Sie sind gesünder als die der Konkurrenz. Für viele spielt das keine große Rolle, aber wer Wert auf gesunde Ernährung legt, findet hier eine echte Alternative.
Allerdings gibt es einen Haken: Wer bei Layers essen will, muss sich erst einen sogenannten Pixel-Token kaufen. Das ist eine einmalige Investition, aber viele, die Layers entdecken, schreckt dieser zusätzliche Aufwand ab. Und dann ist da noch die Sache mit dem versteckten Standort – nicht gerade einladend. Wer Layers noch nicht probiert hat, muss sich auf die Empfehlungen der Stammgäste verlassen. Für manche reicht das nicht aus, um den Schritt zu wagen. Die Crew von Layers stört das wenig – ihr Motto lautet: „Wer nicht bei uns isst, geht eben zurück zu McDoGood’s oder Burger Prince.“ Und ganz ehrlich: Bei allen drei Läden stimmt die Hygiene und Zuverlässigkeit.
Eigentlich wäre das ein ausgewogenes Angebot für Burger Town – wenn da nicht noch die kleinen, experimentellen Burgerbuden wären, die in ähnlich versteckten Ecken auftauchen. Auch sie wollen gesunde Burger anbieten, wie Layers, aber weil sie klein und noch unerfahren sind, können sie bei Hygiene und Zuverlässigkeit nicht mit den Großen mithalten. Manche Betreiber dieser Buden sind sich dessen gar nicht bewusst oder reden die Unterschiede klein – das sorgt bei Interessierten für gesunde Burger oft für Verwirrung.
McDoGood’s und Burger Prince halten sich zu diesen neuen Buden bedeckt. Layers hingegen ist lautstark und bleibt bei seinem Standpunkt: „Lieber zurück zu den etablierten Ketten als das Risiko bei den Experimenten eingehen.“ Das ist nachvollziehbar, schließlich geht es um verlässliche, saubere und – im Fall von Layers – gesunde Burger. Alles andere sollte man mit Vorsicht genießen, auch wenn die kleinen Buden eigentlich das gleiche Ziel verfolgen.
Layers hat dabei allerdings einen blinden Fleck: Wer nur McDoGood’s und Burger Prince kennt, für den sind die kleinen Buden oft die erste echte Alternative. Nicht jeder kann oder will sich den Pixel-Token leisten. Für viele sind die kleinen Läden ein Aha-Erlebnis – sie zeigen, dass es mehr gibt als das große Duopol. Klar, das Risiko ist höher, aber viele kommen damit gut zurecht. Und wer einmal über den Tellerrand schaut, versteht vielleicht irgendwann, warum Layers den Aufpreis wert ist.
Ich selbst bin Bürger von Burger Town. Ich kenne das Duopol, habe die kleinen Buden ausprobiert und sogar den Pixel-Token bezahlt, um Layers zu testen.
Wie bekommen wir immer mehr Menschen dazu gesunde Burger zu essen, ohne Hygiäne und Zuverlässigkeit zu vernachlässigen?
Hier geht es zum englischen Originalartikel.

